ERP-Beratung

In der Regel greifen Entscheider in mittelständischen Unternehmen gerne auf das Expertenwissen von Rechtsanwälten und Steuerberatern zurück.

Die Frage stellt sich jedoch, warum bei einem unternehmensrelevanten Projekt wie ein ERP-Projekt häufig nur auf interne Ressourcen oder auf einige wenige Vertrauenspersonen zurückgegriffen wird. Häufig läuft das ERP-Projekt auch nur „nebenher“; d.h. ohne Rückendeckung seitens der Geschäftsführung und ohne frühzeitiges Einbeziehen der Anwender.

Die Wichtigkeit für das Unternehmen sollte deshalb ein guter Grund sein, auf Expertenwissen zu vertrauen. Die Erfahrung zeigt deutlich, dass sich die Aufwendungen für dieses Expertenwissen in einem ERP-Projekt betriebswirtschaftlich immer rechnen.

Unabhängig ob es sich um eine ERP-Neueinführung oder ein Migrationsprojekt handelt, eine unabhängige Unterstützung kann helfen, das Projekt erfolgreich zu gestalten.

Grundsätzlich unterstütze ich Sie auch bei der Auswahl einer geeigneten ERP-Software. In der Praxis sind jedoch zahlreiche sog. Beratungsunternehmen tätig, die mit Hilfe von standardisierten Fragebögen die vermeintlich beste Unternehmenssoftware für Sie finden.

Wir gehören nicht zu diesen Checklistenversender. Vielmehr sollten neben dem reinen funktionalen Abgleich auch wichtige Aspekte, wie z.B. die Investitionssicherheit, zukünftige Wartungs- und Supportkosten etc. betrachtet werden.

In der Praxis werde ich häufig beauftragt, nachdem die Software gekauft wurde und bereits erste Projektschritte durchgeführt worden sind. Bereits zu dem Zeitpunkt gab es bereits bis zu diesem Zeitpunkt diverse Krisengespräche, sowohl intern als auch mit dem Implementierungspartner.

Ich mache mir dann zunächst ein genaues Bild, was bisher passiert ist und was kurz- und mittelfristig zu erledigen ist, um das ERP-Projekt zum Erfolg zu führen.

Dazu gehören u.a. folgende Punkte:

  • Derzeitiges Projektmanagement (Projektmethode, Projektorganisation etc.)?
  • Welche Projektschritte wurden bereits durchgeführt? Kann darauf aufgebaut werden?

Auf Grundlage dieser Inhalte hängen dann einige Entscheidungen ab.

  • Wie ist das Unternehmen aufgestellt (modern oder eher konservativ, IT-affin oder eher konventionell etc.)?
  • Welche Prozesse können unabhängig von der ERP-Lösung optimiert werden?
  • Wo liegen die „großen GAPs“ zwischen den Anforderungen des Unternehmens und den Standardfunktionalitäten der Software?
  • usw.

In den letzten Jahren habe ich vorwiegend ERP-Projekte mit Microsoft Dynamics AX 2012 bzw. Microsoft Dynamics 365 for Finance and Operations und teilweise mit Microsoft Dynamics NAV (jetzt Microsoft Dynamics 365 Business Central) durchgeführt. Hier liegt meine Kernkompetenz!